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Gruppengespräche

Nach der Arbeit in den Wahrnehmungsdispositiven wurden offene Gruppengespräche mit den Teilnehmenden geführt.

Die Gruppengespräche wurden durch offene Fragen eingeleitet, die auf das sprachliche Framing in den Wahrnehmungsdispositiven Bezug nahmen. Sie boten den Teilnehmenden einen Raum, um ihre ästhetischen Erfahrungen sprachlich zu reflektieren und zu teilen. Die Situierung der sinnlichen Wahrnehmung in die sprachliche Interaktion löste eine Reflexion über Prozesse der Wahrnehmung und Erfahrung aus. Zudem ermöglichte dies den Austausch über die ästhetische Dimension der räumlichen Entwicklung in Schlieren unter den beteiligten Fachleuten.

In diesem Prozess ko-artikulierten sich die ästhetischen Erfahrungen der Teilnehmenden mit professionellen Diskursen und Perspektiven der Agglomeration. In den Gruppengesprächen entstanden dadurch ästhetisch generierte Beschreibungen, Narrative und Diskussionen, die bestehende Annahmen der Teilnehmenden über den städtischen Raum in Schlieren ausformulierten, bestätigten, ergänzten, anreicherten, irritierten und widerlegten.

Die Gruppengespräche wurden aufgezeichnet und transkribiert. Diese Transkripte wurden schliesslich in der Transfer-Phase zu einer Sammlung von Exzerpten montiert, die als eine Grundlage für die ästhetische Evaluation der Entwicklung des städtischen Raums vor dem Hintergrund des Stadtentwicklungskonzeptes diente.

R.J.

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