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Projektteam

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von ZHdK/IFCAR und UdK Berlin/AARU.

Die Texte auf dieser Website wurden verfasst von: Alex Arteaga (A.A.), Rohit Jain (R.J.), Thomas Kusitzky (T.K.), Meret Wandeler (M.W.).

Gestaltet wurde diese Website von Barbieri Bucher, Zürich.

Projektteam ZHdK/IFCAR

Ulrich Görlich

Ulrich Görlich, geboren 1952, ist seit 1991 Professor für Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und seit 2008 Leiter des Studiengangs Master of Fine Arts. Von 1993–2007 leitete er die Vertiefung Fotografie, 1998 und 2001 war er Gastprofessor am California Institute of the Arts, USA. Zusammen mit Meret Wandeler leitet Ulrich Görlich am Institute for Contemporary Art Research IFCAR der ZHdK die Forschungsprojekte «Fotografische Langzeitbeobachtung Schlieren 2005–2020» und «Archiv des Ortes. Sammelstrategien für ein fotografisches Archiv zur Raumentwicklung». 2012 erschien das Buch Ulrich Görlich/Meret Wandeler (Hg.): «Auf Gemeindegebiet. Schlieren – Oberengadin. Fotografien zum räumlichen Wandel seit 1945» im Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich. Ulrich Görlich ist seit 1976 in den Bereichen Fotografie und Installation künstlerisch tätig. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und publiziert, u.a. an der documenta 8 in Kassel 1987 und im Museum of Modern Art New York 1995. 1987 wurde er mit dem Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet. Neben diversen Werkstipendien erhielt er 1991 das Villa Massimo Stipendium in Rom.

www.ulrichgoerlich.ch

Rohit Jain

Rohit Jain, geboren 1978, hat Soziologie und Ethnologie in Bern studiert und ist zurzeit Doktorand am Ethnologischen Seminar Zürich. Von 2007-2011 war er Forschungsstipendiat am Universitären Forschungsschwerpunkt Asien und Europa der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Migrations- und Globalisierungsforschung, Postkolonialismus und Rassismuskritik sowie urbane Anthropologie. Zur Bearbeitung dieser Themen verbindet er Methoden rekonstruktiver Sozialforschung, ethnographischer Feldforschung und kritischer Diskursanalyse. In diesem Forschungsprojekt lagen seine Interessen in der transdisziplinären Verbindung ethnographischer und künstlerischen Methoden und der Implikationen raumplanerischer Agglomerationsdiskurse für eine politische Anthropologie der Schweiz.

www.asienundeuropa.uzh.ch/aboutus/persons/alumni/jain.html

Meret Wandeler

Meret Wandeler, geboren 1967, studierte 1990–1995 Fotografie an der Höheren Schule für Gestaltung Zürich (der heutigen ZHdK) und an der School of Visual Arts, New York. Von 1998–2005 war sie als Assistentin und Dozentin am Studienbereich Fotografie der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK sowie als Dozentin an der Hochschule für Soziale Arbeit Zürich tätig. Seit 2004 ist sie künstlerische Mitarbeiterin und Projektleiterin am Institute for Contemporary Art Research IFCAR der ZHdK mit dem Schwerpunkt Fotografie und Raumentwicklung. In Zusammenarbeit mit Ulrich Görlich leitet sie die Forschungsprojekte «Fotografische Langzeitbeobachtung Schlieren 2005–2020» sowie «Archiv des Ortes. Sammelstrategien für ein fotografisches Archiv zur Raumentwicklung». 2012 erschien das Buch Ulrich Görlich/Meret Wandeler (Hg.): «Auf Gemeindegebiet. Schlieren – Oberengadin. Fotografien zum räumlichen Wandel seit 1945» im Verlag Scheidegger & Spiess, Zürich. Meret Wandeler arbeitet an freien künstlerischen Projekten in den Bereichen Fotografie und Performance, 2000–2007 als Mitglied der Künstlerinnengruppe «mit», Zürich sowie seit 2004 in Kooperation mit Regula Michell (www.haekelobjekt.ch). 1996 wurde sie mit einem Werkstipendium der Stadt Zürich ausgezeichnet.

Projektteam UdK Berlin/AARU

Alex Arteaga

Alex Arteaga, geboren 1969, integriert ästhetische und philosophische Praktiken für die Untersuchung seiner Forschungsschwerpunkte: ästhetische Wissensproduktion, enaktive Ästhetik, Phänomenologie der Wahrnehmung, Architektur der Verkörperung und Auditive Architektur.
Er leitet die Auditory Architecture Research Unit und das Fach Auditive Architektur im Masterstudiengang Sound Studies, beide an der Universität der Künste Berlin. Gefördert durch die Einstein Stiftung mit einer Einstein Junior Fellowship realisiert er seit Herbst 2013 das Forschungsprojekt „Architektur der Verkörperung“ an der UdK Berlin.
Alex Arteaga studierte Klavier, Musiktheorie, Elektroakustische Musik und Architektur in Barcelona und Berlin und wurde am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Dissertation „Sensuous Framing. Grundzüge einer Strategie zur Konzeption und Verwirklichung von Rahmenbedingungen des Wahrnehmens“ promoviert.

PDF CV Alex Arteaga

Thomas Kusitzky

Thomas Kusitzky, geboren 1975, ist Klangforscher und Klangkünstler. In seiner Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit den Prozessen auditiv-städtischen Gestaltens. Einen Schwerpunkt bilden dabei die gesellschaftlich-kulturellen Bedingungen solcher Gestaltungsprozesse, die auch Thema seiner Dissertation sind. Kusitzky ist Doktorand der Fakultät Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und Stipendiat der Thüringer Graduiertenförderung.
Thomas Kusitzky ist Mitgründer der Auditory Architecture Research Unit an der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin). Von 2008 bis 2016 lehrte er am UNI.K – UdK | Studio für Klangkunst und Klangforschung sowie von 2012 bis 2014 im Masterstudiengang Sound Studies der UdK Berlin. 
Über seine Forschungs- und Lehrtätigkeit hinaus produziert Kusitzky seit vielen Jahren Klanginstallationen und Hörstücke. Arbeiten von ihm waren unter anderem im Rahmen des Festivals Inventionen in Berlin, beim Erlanger Hörkunstfestival, während der International Computer Music Conference (ICMC) in Barcelona und im Deutschlandradio Kultur zu hören.
Thomas Kusitzky studierte Musik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie Sound Studies an der Universität der Künste Berlin.

www.kusitzky.com

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